The revolution for your health - Healthy results since 1984
The revolution for your health - Healthy results since 1984
Allergien gegen Birkenpollen, Schimmel, Hausstaub etc. - wer kennt sie nicht? Wer nicht selbst betroffen ist, hat Freunde, Bekannte und Verwandte, die unter "Heuschnupfen" oder ähnlichen Symptomen leiden. Allergische Reaktionen greifen für jedermann sichtbar um sich, circa 25 Prozent der Menschen in den entwickelten Ländern leiden darunter. Doch das Sichtbare ist, wie so oft, nur die Spitze des Eisberges. Seit Mitte der neunziger Jahre warnen Experten, daß "normale" Allergien vom "Sofort-Typ", bei denen die Reaktion des Körpers dem Kontakt mit dem Allergen auf dem Fuße folgt, nur einen geringen Anteil der "überempfindlichen" Immun-Reaktionen des menschlichen Immunsystems ausmacht.
Noch viel häufiger als die Sofort-Allergien kommen Immunreaktionen mit verzögerter Symptomatik vor. Schätzungen, denen zufolge mehr als ein Drittel der Bevölkerung an der Zivilisationskrankheit Immun-Intoleranz leidet, erscheinen realistisch. Oft kommt es zu komplexen chronischen Manifestationen wie etwa bei der Neurodermitis oder dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (CFS). Dennoch werden die zahlreichen Symptome dieser Krankheit bislang als psychogen bedingt abgetan. Tatsächlich war mit der herkömmlichen Diagnostik der Schulmedizin auch kaum Licht in dieses Dunkel zu bringen. Und progressiv arbeitenden Medizinern, die Zusammenhänge zwischen Umwelteinflüssen und/oder Nahrung und der Symptomatik vermuteten, standen keine objektiven Diagnoseverfahren zur Verfügung.
Bis heute ist die Zuordnung des Auslösers der Immun-Intoleranz, deren Auswirkungen mitunter viele Stunden oder gar erst drei Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen auftreten, mit herkömmlichen Methoden wie etwa bei der sehr teuren stationären Rotationsdiät nur schwer nachweisbar.
Ein von Sanoplan entwickeltes molekular-biologisches Diagnoseverfahren und darauf basierende immer bessere Einblicke in Zusammenhänge des Immunsystems und seiner Reaktionen führten auch zum Verständnis der international nun anerkannten Krankheit Immun-Intoleranz. Effektive Diagnostik und Behandlung ist nun möglich.
Bei Immun-Intoleranzen sind zahlreiche verschiedene Zellen des Immunsystems und von ihnen freigesetzten Boten- und andere Stoffe wie etwa Entzündungsmediatoren beteiligt. Ist dieses komplizierte System einmal in Unordnung, können unterschiedlichste Gesundheitsstörungen die Folge sein.
So werden mitunter winzige Mengen bestimmter Stoffe aus unserer Umwelt, z.B. aus der Nahrung aber auch aus Dentalmetallen, Kleidung, Schmuck, Medikamenten, Schimmelpilze etc. vom Immunsystem als "Feinde" angesehen, als handele es sich um Bakterien oder Viren. Zum einen liegt es in der genetischen Ausstattung jedes Menschen begründet, was das jeweilige Immunsystem als "Feind" oder "Freund" erkennt. Zum anderen spielt die Art der Umwelteinflüsse auf das Immunsystem, das sich schon im Mutterleib auf den Schutz vor der künftigen Umwelt vorbereitet, eine entscheidende Rolle.
Die Symptome sind die vielfältigen Befindlichkeits- und Gesundheitsstörungen eines gestörten Immunsystems. Insbesondere Symptome wie:
sind oftmals auf Immun-Intoleranzen zurückzuführen.
Ist eine Entzündungskaskade erst einmal in Gang gesetzt, können vielfältige Symptome bis hin zu Krankheiten wie Morbus Crohn, Rheuma oder Nervenentzündungen die Folge sein. Bei Sanoplan sind mehrere tausend Fälle registriert, in denen die chronische Stimulation des Immunsystems zu vielfältigen körperlichen und psychischen Krankheiten führte.
Dazu gehört auch die Entdeckung einer neuen rätselhaften Erkrankung in Europa (1985), dem Chronic-Fatigue-Immundysfunktion-Syndrom (CFS), wie es 1988 in den USA genannt wurde. Auch gelang in der Folge der wissenschaftliche Nachweis, daß diese Krankheit und verwandte komplexe Krankheitsbilder wie MCS (Multiple Chemical Sensitivity Syndrome) oder das Fibromyalgie-Syndrom durch eine chronische Stimulation des Immunsystems bedingt sind. Während weltweit nach neuen Immunschwäche-Viren als Auslöser gesucht wurde, gelang es der Düsseldorfer Arbeitsgruppe durch Anwendung überlegener Immunfunktionsanalysen erstmals nachzuweisen, daß bei den meisten dieser Patienten simple Nahrungsmittel- oder Schimmelpilzproteine die Immunstörung auslösen.
Inzwischen stehen diese High Tech-Diagnosemöglichkeiten für Routineuntersuchungen zur Verfügung. Durch Anwendung des Lymphozyten-Transformationstests können im Reagenzglas die individuellen Reaktionen lebender Immunzellen des Patienten auf spezielle Moleküle aus Nahrung und Umwelt hin untersucht. Um auch verzögerte Reaktionen zu entdecken, werden die Zellen über 72 Stunden hinweg beobachtet. Eine arbeits- und technikaufwendige Methode. Die Therapie ist dann jedoch einfach und preiswert: "Weglassen" oder Meiden der nicht tolerierten Substanzen. Dies bedeutet häufig den positiven Wendepunkt bei chronischen Störungen und fruchtlosen Arzt-Odysseen.