The revolution for your health - Healthy results since 1984
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Mit der Entdeckung von CFIDS als generellem Krankheitsprinzip wurde bewiesen, daß die meisten chronischen Erkrankungen durch opportunistische, koevolutionäre Erreger verursacht werden (sowie ferner durch andere Umweltfaktoren wie z.B. Schadstoffe oder Nahrung). Die Voraussetzung für die Krankheitsentstehung (Pathogenese) bildet eine Immundysfunktion (Störung der Immunbalance), die Folgen sind chronische Infektionen / Entzündungen, gestörte Autoimmunität oder Tumore. (Vergleiche Virusinduzierte... Erkrankungen und CFIDS/ME....)
Durch die akribische Vermessung des Immunsystems und den sich anschließenden statistisch-empirischen Abgleich mit mittlerweile über 14.000 Fällen kann exakt ermittelt werden, welche Teile der Abwehr im Einzelfall gestört sind, welche Erregerkonstellation jeweils vorliegt und welche Optimierungsstrategien jeweils greifen. (Siehe diagnostische Testmodule / HSM®-Module.)
Die Basis der erfolgreichen Behandlung bildet dann die Behebung der individuellen Immunstörung (Wiederherstellung der Immunbalance) und das Zurückdrängen der gemessenen Erreger (sowie ferner die Beseitigung der gemessenen Triggerfaktoren wie z.B. Schadsoffe oder Nahrung). Auf diese Weise ermöglicht HSM® eine maßgeschneiderte und ursächliche Drei Säulen- bzw. Kombinationstherapie, bestehend aus Immunmodulation (bzw. -regulation), Erregerbekämpfung und adjuvanter Therapie (Begleittherapie). Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, der in der Komplexität seiner Wirkweise der nichtlinearen Dynamik des körperweiten immunologischen Netzwerkes entspricht. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen gewährleisten zudem ein adaptives Vorgehen.
Die molekularmedizinische Therapie bzw. HSM®-Behandlung basiert auf der grundsätzlichen Fähigkeit des menschlichen Organismus zur Selbstheilung. Die positive Eigendynamik der Selbstheilung wird durch die passgenaue Substitution (Ergänzung) der jeweils fehlenden Substanzen in Gang gebracht und unterhalten. Der Körper erhält Hilfe zur Selbsthilfe, die Immunabwehr gewinnt an Schlagkraft und kann schließlich die Oberhand zurück erlangen.
Um dieses Ziel zu verwirklichen, wird dreigleisig verfahren. Mit anderen Worten: Die HSM®-Behandlung ruht auf den genannten drei Säulen. Bei der maßgeschneiderten Modulation der Immunfunktion (erste Therapiesäule) werden neben pflanzlichen Substanzen vor allem körpereigene Zellprodukte verwendet, die sich nahtlos in den Stoffwechsel integrieren lassen. Zum Einsatz gelangen je nach Fall Produkte der T-Lymphozyten (Zytokine bzw. Botenstoffe wie Interferone und Interleukine) sowie Produkte der B-Lymphozyten (Antikörper bzw. Immunglobuline). Wir reichen dem Körper quasi die Hardware und er repariert seine Software selbst. Wichtig: Diese zielgerichtete Wiederherstellung der Immunbalance ist nicht zu verwechseln mit gängigen unspezifischen Stimulationsmaßnahmen, die eine ohnehin schon chronisch aktivierte Abwehr noch weiter destabilisieren und schwächen.
Die zweite Säule der Erregerbekämpfung kann bei sehr fortgeschrittener Erregerbelastung auch die Gabe von Antibiotika, Virostatika oder Antimykotika beinhalten. Gemäß dem Grundsatz "Immunhilfe statt Immunsuppression" erfolgt eine Medikation aber NIE ohne adjuvante (begleitende) Therapie. Diese dritte Säule der HSM®-Behandlung umfaßt die orale und parenterale (den Darm / Verdauungstrakt umgehende) Gabe von Vital- und Biostoffen. (Zur oralen Gabe siehe HSM®-Produkte.) Sie dient der Unterstützung der Selbstheilungskräfte und der Minimierung der Nebenwirkungen von Medikamenten oder Chemotherapie. Bei den verabreichten Substanzen handelt es sich einerseits um Vitalsoffe (Antioxidantien wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Fettsäuren etc.) und andererseits um Biostoffe (natürliche, körpereigene Wirkstoffe wie Coenzym Q10, L-Carnitin etc.). Verwendet werden u. a. auch "gute" Darmbakterien (sog. Probiotika).
Die gezielte Reparatur der gestörten Netzwerkfunktionen erfolgt durch die orale (siehe HSM®-Produkte) und die parenterale Zufuhr der fehlenden Substanzen. Durch die Verbesserung unserer HSM®-Produkte konnte die orale Schiene immer weiter ausgebaut und die Therapie erheblich vereinfacht werden. Die parenterale Zufuhr der Wirkstoffe geschieht per Spritze und Infusion, wobei letztere durch die photometrisch gesteuerte Oxygenierung des Blutes vorbereitet wird. Im Interesse von Linderung und Heilung vermählen sich hier jenseits von Vorurteilen und Dogmen modernste Technologie und bewährte Erfahrungsmedizin. Durch die sog. Eigenblutbehandlung, welche selbst in schwersten Fällen eine immunmodulierende Wirkung besitzt, werden die Zellen geöffnet, mit Sauerstoff angereichert und so ihre Aufnahmebereitschaft für den Wirkstoffcocktail der Infusion erhöht.
Zu Therapiebeginn kann es im Zuge einer immunologischen Umbauphase möglicherweise zu einer vorübergehenden Verschlechterung des Befindens kommen. Das Immunsystem organisiert sich neu, die Wirkstoffgaben akkumulieren sich und die Therapie schlägt an. Wie in umgekehrte Richtung beim gesundheitlichen Raubbau der Fall, erfolgt die durchgreifende Wirkung häufig zeitversetzt. Zudem verlaufen Selbstheilungsprozesse nicht auf lineare Weise in einem gleichmäßigen und vorhersagbaren Tempo, sondern häufig zunächst schleichend und dann in Schüben oder exponentiell. Hat sich der gesundheitliche Zustand stabilisiert, gilt es in der Folge eine für den Einzelfall je nach Befinden und den Ergebnissen der Kontrolluntersuchungen optimale Erhaltungsdosis zu finden. So werden mögliche Rückfälle vermieden und die geschaffene Basis kann dauerhaft gefestigt werden.
In der Individualmedizin unterschiedlichster Befindlichkeitsstörungen und chronischer Erkrankungen kann es für den Verlauf und die Dauer einer Behandlung selbstverständlich keine Faustformel geben. Zu berücksichtigen sind die Schwere der Erkrankung und die Dauer ihres Bestehens, weil es sich bei der Selbstheilung um einen Prozeß der "Entchronifizierung" (Informationsverbesserung, Umprogrammierung) handelt und die Rückbildung einer Erkrankung bzw. Genesung (Salutogenese) letztlich nichts anderes ist als die Umkehrung ihres Entstehens (Pathogenese). Aus diesem Grunde ist es sinnvoll wie in der Homöopathie von einem Heilweg zu sprechen. Symptome werden nicht mit chemischen Keulen ausgeschaltet (Immunsupression), sondern Schritt für Schritt ursächlich, ganzheitlich und nachhaltig angegangen.
Unabdingbare Voraussetzung für einen erfolgreichen Therapieverlauf ist selbstverständlich die genaue Einhaltung des Therapieplans. Ferner sollte ein der Salutogenese förderlicher Rahmen geschaffen werden (gesunde Ernährung, Psychohygiene, stressfreier Lebensstil und ggf. unterstützende therapeutische Impulse von außen durch z.B. Herd- und Regulationstherapie oder Dorntherapie), denn wie die Pathogenese ist auch die Selbstheilung multikausal. Bezüglich des Lebensstils ist unbedingt auf eine positive Energiebilanz zu achten: Die Energiezufuhr sollte den Energieverbrauch übertreffen, Grenzgänge oder Grenzüberschreitungen sind zu vermeiden. Der molekularmedizinischer Heilweg unterliegt ferner saisonalen Schwankungen, da Multisystemerkrankungen unter Beteiligung des Immunsystems in der kalten Jahreszeit durch Erkältungen und grippale Infekte beeinträchtigt werden.
Siehe Menupunkt Praxen und Tagesklinken.